Schön war es wieder auf dem Hoffest des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums. Denn das Ambiente im Schmuckhof ist einfach wunderbar. Dort gab es einen Spezialitätenmarkt: die Aussteller mit ihren Ständen waren an den Arkaden und in der Mitte konnten die Besucher gemütlich an toll dekorierten Tischen Platz nehmen und all die Köstlichkeiten genießen. 

Nach zwei Tagen Vorbereitung haben wir unsere Autos vollgepackt mit feinen Köstlichkeiten: Neben unzähligen Kuchenstückerl gab es auch noch einen deftigen Bratenaufstrich und herzhaftes Romadurtatar. Unser „Wurstsalat to go“ in Brotschüsseln serviert feierte auch seine Premiere. Super praktisch, weil so fällt einfach nichts an Geschirr oder Verpackung an . Und natürlich hatten wir PEITING BACKT und BAYERISCH KOCHEN sowie viele Aufstriche, Sirups und Gelees dabei. Unser Gierschpäääästo und das handverlesene Kräutersalz gingen weg wie geschnitten Brot ;)

Mit der Tegernseer Käserei und dem Weinstand hatten wir die idealen Standnachbarn und da ist es selbstverständlich, dass man sich immer gegenseitig ein wenig versorgt. www.naturkaeserei.de und www.biowein-christ.de.

Übrigens, das Motto des heurigen Hoffestes – es kamen knapp 5000 Besucher – lautete: „Bayern blüht“. Das Foyer des Ministeriums wurde kurzerhand in eine farbenfrohe und duftende Blumenhalle umgewandelt, hier gab’s Tipps rund ums Gärtnern und man konnte sich gleich direkt mit Pflanzen eindecken. Wir haben übrigens auch zugeschlagen und eine Weinrebe erstanden: In 10 Jahren gibt‘s also auch Wein von der Hauswirtschafterei, bitte vormerken ;)

So viele Facebookfreunde haben uns besucht! Toll, dass wir Euch mal persönlich kennengelernt haben. Ach ja und der Wiggerl durfte natürlich nicht fehlen!

Romadurtatar

1 kleine rote Zwiebel, 200 g Romadur, 2–3 Essiggurken, 100 g Schmand, 1 TL Kräutersenf,
1 EL Weißweinessig, Salz, Pfeffer
Zum Anrichten: Bauernbrot, Laugensemmeln, Kresse oder Schnittlauch

Die Zwiebel schälen. Romadur, Zwiebel und Essiggurken in feine Würfel schneiden und mischen. Schmand, Senf, Essig und Gewürze vorsichtig unterheben.
Auf Semmeln oder Bauernbrot anrichten und mit Kresse oder Schnittlauuchröllchen bestreuen.

Übrigens:
Früher war der Romadur einfach der "Stinker" … und ein recht würziges Aroma hat er ja, der Rotschmierkas. Aber er passt halt einfach zur bayerischen Küche wie der Adam zur Eva. Viele schaben ja immer die Rotschmiere ein wenig weg, aber gerade das zeichnet den Geschmack aus. Also beim nächsten Kochen einfach dran lassen ;)

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