Schon fast a Brezn: Fastenbrezen!
Schon fast a Brezn: Fastenbrezen!

… habe ich neulich eine Kundin in unserer Bäckerei gehört ;) Um das Rätsel zu lösen: Sie wollte wissen, ob der Bäcker beim Backen der Laugenbrezen versehentlich die Lauge vergessen habe.

Aber Fastenbrezen gibt’s wirklich! Kennt ihr sie?

Das sind weiße, knusprige Brezen, die in der Tat ohne Lauge hergestellt werden. In der Fastenzeit gibt es die hier bei manchen Bäckern. Einer Legende nach hatte ein Bäcker tatsächlich vergessen, Lauge ins Wasser zu geben und so seien die Teiglinge vor dem Backen einfach nur in kochendem Wasser gelandet. Dies sei die Geburtsstunde der Fastenbrezel. Sie ist durch das kurze Kochen einfach schon „gesotten“ und geht nicht mehr so auf. Darum ist die Fastenbrezel richtig schön knusprig. Außerdem wird sie mit ganz normalem Salz bestreut. Ich habe sie jetzt selber ausprobiert, weil wir im Bayernland wirklich alle Arten von Brezen lieben. Sie gehen echt super einfach und für alle, die es knusprig mögen, kann ich nur sagen: Ausprobieren :)

Fastenbrezen

Einen Hefeteig aus 500 g Mehl, ½ Würfel Hefe (ähm, wir nehmen immer frische Hefe, die schmeckt uns einfach besser und wir finden auch, dass der Teig schöner geht), 1 Prise Zucker, Salz und ca. 300 ml lauwarmem Wasser herstellen:

Das Mehl in eine Schüssel geben, die Hefe darauf zerbröseln und alles mit den restlichen Zutaten gut verkneten. Zugedeckt ca. 45 Min. gehen lassen. Anschließend nochmals durchkneten. Den Teig in kleinere Portionen teilen und zu Rollen formen. Daraus Brezeln formen. Die Brezen einzeln in kochendes Wasser geben, bis sie nach oben steigen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, salzen und backen.

Backzeit: ca. 15 bis 20 Min. bei 200 °C (180 °C Heißluft)

 

Tagged on:                 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.