Aus eppas Oifachs was Guats machn.
Aus etwas Einfachem etwas Gutes kochen.
Diesen Satz hat einmal ein Südtiroler Hüttenwirt hoch im Passeiertal zu uns gesagt, als wir ihn für seine gute Küche lobten. Schnell kamen wir dann ins Gespräch und waren uns auch vollkommen einig: Werden gute Zutaten verwendet, braucht es einfach nicht viel für ein tolles Gericht. Genau prägt die Alpenküche, war doch früher die Auswahl an vielen Zutaten gar nicht vorhanden. Aber was auf den Tisch kam, hatte eine gute Qualität, wurde meistens auf dem eigenen Hof selbst produziert.
Mehlspeisen und Schmalzgebäck waren oft sättigende Speisen, meistens in der süßen Variante. Strudel und Knödel wurden mit Obst aus dem eigenen Garten gefüllt. So wie wir es heute auch noch lieben!
Feine Mehlspeisen, Strudelrezepte & Schmalzgebäck
Strauben
Teig:
300 g Mehl, 1 Prise Salz
3 Eier
2 EL Sauerrahm, 250 ml Milch
1 EL Rum
40 g flüssige Butter
Rapsöl zum Ausbacken
Zum Anrichten:
Puderzucker
Preiselbeeren
Die Teigzutaten zu einem glatten Teig verrühren.
Portionsweise kreisförmig Spiralen in reichlich heißes Öl gießen. Dazu am besten ein Gefäß mit Ausgießer oder, wie in Südtirol üblich, einen Trichter verwenden. Von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Der Durchmesser des Topfes bestimmt dabei die Größe der Strauben.
Auf Küchenkrepp kurz abtropfen lassen und mit Puderzucker und Preiselbeeren anrichten.
Eine Spezialität aus Südtirol, die bei keinem Fest fehlen darf.

