Corona, Corona …

Hallo Ihr Lieben, seid Ihr auch gerade so hin- und hergerissen? Keine halbe Stunde, in denen in den Nachrichten in Radio, TV oder auf dem Handy keine weiteren Meldungen zum Coronavirus kommen. Natürlich macht sich jeder darüber Gedanken, die einen mehr, die anderen weniger. Jeder weiß etwas oder irgendwie auch nicht. Uns kommt es schon ein wenig wie bei einer Fußball-WM vor. Gefühlte 10.000 000 „Experten“ wissen genau, was bisher falsch gemacht wurde. Dazu möchten wir ganz einfach nicht gehören!

Was uns auch wundert: Bergeweise werden Hygieneartikel geordert und wenn wir uns die Obst- und Gemüseregale anschauen, dann sind diese voll. Wir sind keine Ernährungswissenschaftler, aber für uns ist klar: Eine gute Vorbeugung und eine Stärkung des Immunsystems schadet auf keinen Fall. Hühnersuppe gehört unbedingt dazu, aber das wisst Ihr ja … hier gehts nochmal zum Rezept → HÜHNERSUPPE 
Worauf wir sonst schwören, um uns fit zu halten, verraten wir Euch in diesem Eintrag und haben auch gleich ein paar Rezepte aus unserem Fundus (besonders im → BAYERISCH SUPERFOOD findet ihr viele Rezepte) zugefügt. Bitte beachtet aber, dass dies nur unsere persönliche Vorgehensweise ist und wir hier keine Empfehlungen oder gar Heilversprechen abgeben ;)

Superfood aus Bayern

Superfood aus Bayern! Fitmacher-Rezepte für Frühstück, für die Arbeit, fürs Mittagessen, für die Brotzeit und süße Köstlichkeiten.

Vitamin C – unverzichtbar bei Erkältung & Co.

Das Allroundgenie unter den Vitaminen ist wohl Vitamin C. Es ist an vielen Vorgängen im Körper beteiligt und erfüllt wichtige Aufgaben. Es gilt als Antioxidationsmittel und reguliert die Ausschüttung der Hormone, die wiederum die Aktivität unseres Abwehrsystems steuern. Allerdings kann unser Körper Vitamin C nicht selbst herstellen, es muss also ausreichend über die Nahrung zu geführt werden. Wichtig ist, dass Obst und Gemüse möglichst im rohen Zustand und frisch verzehrt werden, da durch das Erhitzen oder eine lange Lagerung hohe Mengen an Vitamin C verloren gehen.

Eine gute Vitamin C-Quelle ist rohes Sauerkraut! Es enthält zusätzlich weitere Vitamine (z. B. Vitamin B12, Beta Carotin) sowie Mineralstoffe und durch den Gärungsprozess viele Milchsäurebakterien, die wiederum der Darmflora zugutekommen. Wie heißt es doch: Der Sitz des Immunsystems ist im Darm!

Vitamin C findet sich übrigens in allen Kohlsorten und auch Sanddorn und Hagebutte sind gute Vitamin C-Spender.

Eine fast vergessene Wurzel ist der Meerrettich! In der Winterzeit ist er ein wahres Bollwerk an Vitaminen und gehört eh in die gute Küche. Er zählt zu den großen, bekannten Heilpflanzen unserer Zeit. Meerrettich liefert uns große Mengen an Vitamin C, ist daher ein guter Schutz gegen Erkältungen, hilft uns aber auch, schneller wieder mit Schnupfen und grippalen Infekten fertig zu werden. Meerrettich hat übrigens doppelt so viel Vitamin C wie die Zitrone.

Zink – der Starkmacher fürs Immunsystem

Wer sich müde und schlapp fühlt und zudem spürt, dass ein Infekt daherkommt, sollte sich gleich mal mit Zink stärken. Das Spurenelement ist ebenfalls an sehr vielen Abläufen im Körper beteiligt, es stärkt unser Immunsystem und unterstützt die Regeneration.

Zink aus tierischen Lebensmitteln kann vom Körper besser verwertet werden als Zink aus pflanzlichen Quellen. Es steckt in Austern (ok, die gehören eher nicht zu unseren Essgewohnheiten), in Leber, Rindfleisch und Eigelb, aber auch Linsen sind eine gute Zinkquelle. Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Haferflocken und Nüsse enthalten ebenfalls viel des gesunden Spurenelements.

Vitamin D – Sonne tanken

Ein ausreichend hoher Vitamin D-Spiegel sorgt nicht nur für gesunde Knochen, sondern stärkt ebenfalls die Abwehr und unterstützt das Immunsystem. Vitamin D kann der Körper aber nur mit ausreichend Einwirkung von Sonnenlicht herstellen oder man führt es als Nahrungsergänzungsmittel dem Körper zu. In diesem Fall achten wir darauf, es gleich in Kombination mit Vitamin K einzunehmen, denn beide Vitamine ergänzen sich. Aber am liebsten tanken wir „Vitamin D“ mit einem feinen Haferl Kaffee auf der Hausbank in der Sonne :) – das ist gleichzeitig Nahrung für die Seele und tut in diesen Zeiten besonders gut!

Also, lasst Euch nicht verrückt machen, einfach mal tief durchatmen und gesund bleiben!

KNUSPERMÜSLI mit OBSTSALAT

Ein gesunder Start in den Tag!

100 g Walnüsse, 50 g Haselnüsse, 50 g Kürbiskerne
4 EL Honig, 3 EL Rapsöl, 1 EL Vanillezucker
500 g kernige Haferflocken, 4 EL Sonnenblumenkerne, 4 EL Leinsamen

Die Nüsse und die Kürbiskerne grob hacken. Den Honig mit dem Öl und dem Vanillezucker erwärmen. Mit den Flocken, Nüssen und Kernen mischen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 15 bis 20 Min. bei 200 °C (180 °C Heißluft) backen.
5 Min. vor Ende der Backzeit den Leinsamen dazugeben und fertig backen. Das Müsli abkühlen lassen, dabei hin und wieder durchmischen.

Mit Joghurt oder Milch genießen. Dazu passen sehr gut getrocknete Früchte wie Apfelringe, Blaubeeren oder Kirschen oder ein selbstgemachter Obstsalat.

Tipp:  Das gebackene, abgekühlte Müsli hält sich gut verschlossen mindestens zwei Wochen.

Sauerkrautpuffer

200 g Sauerkraut
1 Bund Frühlingszwiebeln, 20 g Kürbiskerne
250 ml Milch, 2 Eier, 150 g Mehl
100 g geriebener Bergkäse, Salz, Pfeffer
Rapsöl zum Ausbacken

Dip:
200 g Topfen (20 %), 100 g Frischkäse, 2 TL Kürbiskernöl
2 EL gehackte Kürbiskerne, Salz, Pfeffer

Das Sauerkraut abtropfen lassen und etwas kleiner schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Dir Kürbiskerne grob hacken.
Die Milch mit den Eiern und dem Mehl glatt rühren. Die restlichen Zutaten zufügen und pikant würzen. 15 Min. quellen lassen.
Mit einem Esslöffel die Krautmasse portionsweise in heißes Öl geben und jeweils flach drücken. Von beiden Seiten knusprig ausbacken.

Für den Dip den Topfen, den Frischkäse und das Kürbiskernöl glatt rühren. Die Kürbiskerne unterziehen und pikant würzen.

Spitzkohleintopf mit Fisch

1 Zwiebel, 500 g Spitzkohl, 1 EL Rapsöl
800 ml Gemüsebrühe
500 g Pellkartoffeln (festkochend)
1–2 EL frisch geriebener Meerrettich, 1 TL Kräutersenf, Salz, Pfeffer
2 geräucherte Lachsforellenfilets
1 EL Rapsöl

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Vom Spitzkohl den Strunk und die äußeren Blätter entfernen. Den Spitzkohl in feine Streifen schneiden oder hobeln. Die Zwiebel im heißen Öl andünsten.
Den Spitzkohl dazugeben und kurz mitdünsten. Mit der Brühe aufgießen und zugedeckt 10 Min. köcheln lassen.
Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Mit dem Meerrettich und dem Senf zum Spitzkohl geben und pikant würzen. Noch weitere 5 Min. köcheln.
Die Forellenfilets in Stücke schneiden und im heißen Öl anbraten. Mit dem Eintopf anrichten. Frisch geriebenen Meerrettich übers Gericht geben.

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